Mit gerade einmal 17 Jahren vinifizierte Orlando Rocca im Jahr 2020 seinen ersten eigenen Wein – und das nicht irgendwo, sondern in einer der renommiertesten Barolo-Lagen überhaupt: Bussia in Monforte d’Alba. Orlando ist der Neffe des legendären Domenico Clerico, einer Ikone des modernen Barolo-Stils. Die Fußstapfen sind groß – aber Rocca geht seinen eigenen Weg. Der junge Winzer bringt frischen Wind in die Langhe – und sorgt international bereits für Aufsehen. Ob bei Vinous, Decanter oder wein.plus – Roccas Weine werden genau beobachtet. Besonders sein Barolo „Sprun“ aus der Einzellage Bussia zeigt beeindruckende Tiefe, Struktur und Reifepotenzial, wie man sie sonst nur bei etablierten Größen findet. Kein Wunder, dass Kritiker ihn schon jetzt als „Name to watch“ feiern. Wer wissen will, wo Barolo in Zukunft hingeht, sollte Orlando Rocca im Blick behalten.
Decanter:
"Wenn es derzeit einen Namen gibt, den man in Barolo im Auge behalten sollte, dann ist es Orlando Rocca. Als Neffe des verstorbenen Domenico Clerico stellte er 2020 seinen ersten Barolo her, als er gerade einmal 17 Jahre alt war.
Alkohol 14%,
Der 2022er Jahrgang zeichnet sich durch eine würzige Nase von Rosmarin und Salbei mit einem Hauch von Mokka und Kirsche aus. Die Struktur zeugt von einer gewissen Leichtigkeit. Körnige Tannine breiten sich elegant am Gaumen aus und umhüllen lebhafte Brombeeren. Akzente von Heilkräutern und Grapefruitschalen verleihen ihm Tiefe.
Das ist ganz großes Barolo Kino, Rebenreich.